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Bonsai Einführung

Ein Bonsai (jap. 盆栽) von chinesisch penjing ("Landschaft in der Schale) beziehungsweise penzai ("Baum auf einer Schale") ist ein in einem Pflanzgefäß gezogener Baum, der durch Kulturmaßnahmen (Schnitt, Wurzelschnitt, Drahtung) und künstlerische Gestaltung kleingehalten wird. Die angestrebte Harmonie folgt den Prinzipien des Wabi und Sabi der Zen-Kultur. In Japan werden Bonsai im Garten oder in der Tokonoma, einer gestalterisch hervorgehobenen Nische im Zimmer aufgestellt. Bonsai kann bei guter Pflege viele hundert Jahre alt, und somit sehr wertvoll werden.

Für Bonsai eigenen sich alle verholzenden, kleinblättrigen Baum- und Straucharten. Traditionell werden Kiefern, Wacholder, Ahorne, asiatische Ulmenarten, Azaleen, Fruchtbäume wie Kulturapfel oder japanische Aprikose verwendet. In unseren Breiten haben sich besonders Indoor-Arten wie Birkenfeige, Serissa, Fukientee und die chinesische Ulme durchgesetzt, die auch im Zimmer gehalten werden können. (Hier sind einige Kenntnisse vorauszusetzen).

Auf der jährlich in Tokyo stattfindenden Kokufu-ten, der größten Bonsai-Schau Japans, werden seit 1933 die besten Bäume des Landes prämiert. Schon die Einladung zur Ausstellung gilt als große Ehre.